wir

Wir sind ein Aktionsbündnis von wirtschaftlich und politisch unabhängigen Bürgern. Wir gehen in den aktiven Dialog mit Politikern auf Landes-, Bundes- und EU-ebene. Wir treten an die Öffentlichkeit über die Zeitungen und Medien. Wir klären den Verbraucher auf. Wir vernetzen Menschen mit den gleichen Anliegen. Wir werden nicht nachlassen laut zu sein, das sind wir unserer Erde und unseren Nachkommen schuldig.

 

petra kletzander, bondorf

Gründerin

pragmatisch, kämpferisch, diplomatisch - unsere Netzwerkerin & Botschafterin

"Ich möchte mich einsetzen und aktiv werden, weil neben den Tieren auch wir Menschen und unser Lebensraum leidet. Da dies alles miteinander vernetzt ist, geht es mir um Bewusstseins-Anhebung. Denn die "moderne Agrarlandwirtschaft”, deren integraler Bestandteil die Lebendtier-Vermarktung in neu erschlossene Exportmärkte wie z.B. die Drittländer ausserhalb der EU ist, bedeutet konkret: unendliches Tierleid, vermehrte Umweltzerstörung (CO2 Ausstoß) & die Existenzgrundlage vieler Menschen in den "Entwicklungsländern" werden zerstört. Auch die schrecklichen Umstände, unter denen Menschen in Schlachthöfen arbeiten müssen, führen unweigerlich zu Verrohrung. Und das diese Schlachthöfe und Menschen “unter uns” sind macht mir Angst!"


simone forgé, steinen

Gründerin

kreativ, kämpferisch, aber auch der ruhende Pol - unser Zentrum!

"Da sich die Wertigkeiten unserer Gesellschaft derart zu unser aller Ungunsten verschoben haben, und wir uns kaum noch Gedanken über unser Essen und deren Herkunft bzw. Her- stellung machen, unser immenser Fleischkonsum verheerende Auswirkungen auf Tier, Umwelt und auch uns Menschen hat, möchte ich nicht mehr zu- bzw. wegschauen, sondern etwas tun. Und vor allem: auch andere Menschen dazu bewegen! Mein größtes Anliegen ist daher die Aufklärung, was unsere sogenannten “Nutztiere" TÄGLICH und direkt unter uns erleiden müssen. Die Bilder, die man ab und zu mal sieht, sind keine Ausnahmen, sondern Realität."

 

Meine Kreativität für die Tiere:  mehr


natascha wenrich, mönchengladbach

 

Allrounderin

Unsere berührendste & beeindruckendste STIMME für die Tiere:  mehr

 

"Bilder & Dokumentationen aus der Massentierhaltung haben mich zutiefst erschüttert. Wie wir unsere Mitgeschöpfe, die sog. „Nutztiere“ behandeln, empfinde ich als ein mit das größte Verbrechen unserer heutigen Zeit an diesen empfindungsfähigen Wesen. Durch zwei Hundemädels, die einst in mein Leben traten, kam ich zum Tierschutz. Es hat nicht lange gedauert, bis ich im Bereich unserer Lebensmittelindustrie meine Augen vor den Zuständen in der Fleisch- und Milchindustrie ebenfalls nicht länger verschließen konnte. Meine Hoffnung und mein Antrieb sind: was ich in der Lage war zu sehen und zu begreifen, können WIR anderen Menschen ebenfalls begreiflich machen. Dafür setze ich mich hier ein. „Denn da wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (mutmaßlich von Berthold Brecht). Für die Rechte von Tieren. Für unsere Umwelt. Für uns."


simone oppermann, barsinghausen

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.

(Die Ärzte) 

 

"Inzwischen weiß ich um die Zustände in der Tierhaltung mit ihren absolut grauenhaften Auswüchsen. Dieses Bewusstsein musste ich entwickeln, zumal sich die Wahrheit in dunklen Ställen und hinter den dicken Mauern der Schlachthöfe abspielt. Alle Lebewesen wollen einfach nur in Frieden leben. Dafür setze ich mich ein.Es hat nicht lange gedauert, bis ich im Bereich unserer Lebensmittel-industrie meine Augen vor den Zuständen in der Fleisch- und Milchindustrie ebenfalls nicht länger verschließen konnte. Meine Hoffnung und mein Antrieb sind: was ich in der Lage war zu sehen und zu begreifen, können WIR anderen Menschen eben- falls begreiflich machen. Dafür setze ich mich hier ein. „Denn da wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (mutmaßlich von Berthold Brecht). Für die Rechte von Tieren. Für unsere Umwelt. Für uns."


conny mertz-bogen, leinfelden-echterdingen

 "Ich bin Journalistin und Reittherapeutin. Meine Motivation mich bei mensch fair tier mit einzubringen: ich habe zu viele Fernsehberichte über unerträgliche Zustände in der Massentierhaltung gesehen. Dies ist unethisch, unmoralisch und letztlich auch würdelos für uns Menschen. Denn kein Mensch hat das Recht, so mit Tieren umzugehen. Irgendwann werden wir uns dafür rechtfertigen müssen, da bin ich mir sicher!"

 


Susanne Kirn-Egeler, herrenberg

 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Geschwister.

(Franziskus von Assisi - 1182 - 1226)

 

"Durch unser Bündnis mensch fair tier habe ich Kontakte zu Mitstreiter*innen gefunden, die mit mir den Schmerz und das Entsetzen über diese tagtäglichen, unvorstellbar grausamen Quälereien teilen, die Menschen Tieren antun. Das Bündnis hilft mir, mich dem Entsetzlichen zu stellen, um gegen dieses Leiden der Tiere mit all der Kraft, die mir zur Verfügung steht, nachhaltig entgegen zu treten.

 

Mir ist bewusst, dass ich das Ohnmachtsgefühl, nicht genug gegen das Leiden der Tiere bewirken zu können, nicht völlig abschütteln kann, ja, dass dieses Ohnmachtsgefühl auch in Zukunft zeitweise überwiegen wird.

 

Und doch habe ich die Hoffnung & den Glauben, dass an manchem Ort zur richtigen Zeit „der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Tornado auslösen kann“ (n. Edward N. Lorenz, „Der Schmetterlingseffekt“)

 


daniela hohler, Rheinfelden

Habt Ihr noch nie im Sommer die Ochsen und Kühe, in den Wagen auf dem Bahnhof zusammengepfertcht, schreien hören? Die Unbefangenen meinen, sie schreien aus Langeweile. Wer aber den Schrei der Tiere kennt, der weiß, dass sie vor Hunger und Durst schreien, und wer nachfragt, wie lang sie fahren, ohne ein Hälmchen und ein Tropfen Wasser zu bekommen, dem stehen die Haare zu Berg, und wenn der Zug schon lange durch Wiesen und Felder eilt, hört er immer noch den Schrei der verdurstenden Tiere

 

(Albert Schweitzer 1875 - 1965)

 

"Dieses Zitat von Albert Schweitzer zeigt, dass sich im Umgang mit den sogenannten "Nutztieren" nichts geändert hat. Diese Transporte gibt es immer noch, mit dem einzigen Unterschied, dass die Tiere heute noch länger unterwegs sind und noch größeren Strapazen ausgesetzt werden.

 

Die Tiere brauchen unsere Hilfe, unseren Schutz und unsere Stimme."

 


sabine massler, tengen

"Warum ich mitmache: ich habe Brüder und Schwestern, für die kämpfe ich. Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Flügelschlag einer Graugans: ein Teil von Allem. WIR sind ein Teil von Allem. Ganz einfach: aus Liebe, Demut und Dankbarkeit für Mutter Erde."

 


Marianne Rautenberg, Lage

 

"Ich schreibe sehr viel in Sachen Tierschutz, stelle in der Kommunal- und Kreispolitik Anträge. Bin Vorsitzende des Vereins Unsere Hände für viele Pfoten e.V. sowie www.ramses-und-co.org. Außerdem Sprecherin der BUND-Orts- gruppe Lage."

 


angelika rimbach, oldenburg

 

"Ich bin Teil dieses Netzwerks geworden, weil ich eine Chance gesehen habe, mich auf diesem Weg stark gegen Massentierhaltung, Tiertransporte – vor allem auch in Drittländer – und gegen Schlachthöfe zu engagieren. Ich bin sehr aktiv im Tierschutz, vornehmlich bewegt durch das große Katzenelend auf Deutschlands Straßen und unterstütze die Sea Shepherd Conservation Society und bin Mitglied einiger Tierschutzvereine. Mein Ziel ist es, mich für eine bessere Welt einzusetzen, eine in der Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein keine Fremdworte sind. Glück auf!"

 


claudia preuß-ueberschär, Wedemark

 

 

Ich bin Tierärztin -  eigentlich schon in Rente.  Ebenso wie mein Mann, kann ich das Arbeiten aber irgendwie nicht lassen und wir sind immer noch in unserer Praxis für Tierpathologie tätig. Ausgelöst durch die 2011 veröffentlichten hohen Antibiotikamengen, die in der Tiermast  eingesetzt wurden und nach wie vor werden, engagiere ich mich  verstärkt im Tierschutz.

 

Seit 2011 ist viel passiert -  meine ehrenamtliche Tätigkeit hat sich zu einem „Fulltimejob“ für Tierschutz und die notwendige Agrarwende entwickelt. Ich bin Mitglied und Pressesprecherin des Vereins "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.“, Mitglied im Deutschen Tierschutzbund und bei „Ärzte gegen Massentierhaltung“. Außerdem arbeite ich in verschiedenen Gremien mit , weil die Politik allein es zwar nicht richten wird, aber ohne Politik und Politiker zu überzeugen eben auch keine Veränderungen zu erreichen sind.

 

Mein erklärtes Ziel ist die Abschaffung der Massentierhaltung, grundsätzlich die Reduktion der landwirtschaftlich genutzten Tiere und die Etablierung von Haltungsbedingungen, die das Tierschutzgesetz nicht unterlaufen. Ich möchte den Anfang vom Ende dieser unsäglichen industriellen Landwirtschaft/ Tierhaltung noch erleben und wünsche mir, dass wir endlich Tiere als unsere Mitgeschöpfe anerkennen und ihnen ein gutes Leben in Unversehrtheit zubilligen und wir Landwirtschaft mit und nicht gegen die Natur betreiben – das sind wir den Tieren und den nachfolgenden Generationen schuldig.


helga leydag, bargteheide

 

"Ich bin nicht der Meinung, dass eine vegane Lebensweise unsere einzige Möglichkeit ist. Ich möchte den Menschen ihre Entscheidung lassen - hoffe aber, dass sie sich für eine tierleidfreie Ernährung entscheiden. Es gibt viele Haltungsformen von „Nutztieren", die ein wirklich "glückliches" Leben haben. Es gibt Freiland-Schweinehaltung, ganzjährige Rinderhaltung draußen, es gibt Milchbauern, die ihre Kühe draußen weiden lassen, es gibt die hofnahe Schlachtung oder Schlachtung auf der Weide. Diese Art der Viehhaltung sollte nach meiner Meinung deutlich höher subventioniert werden als Massentierhaltung.  Wir wollen uns nicht gegen alle Landwirte richten, wohl aber gegen die, denen wirtschaflicher Profit wichtiger ist, als das Wohl ihrer Tiere. Ich möchte aufklären! Aufklärung geht für mich nur mit Fakten und Zahlen und tierärztlichen/ wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen. Ich setze mich dafür ein, dass die Menschen endlich aufhören, ohne Respekt vor dem Leben, ohne Empathie für unsere Mitlebewesen und deren Leiden das billigste Fleisch, die billigsten tierischen Produkte hirnlos auf Grill und Teller und womöglich noch in den Müll schmeißen. Tierschutz ist Menschenschutz."

 


angela selmeier, münchen

"Ich bin diesem Netzwerk beigetreten, weil ich bald merkte, dass hier äußerst engagierte Menschen mit fachlichem Wissen am Werk sind. Mir ist es wichtig, dass die Bevölkerung aufgeklärt wird über die größtenteils artwidrigen, tierquälerischen und umweltschädigenden Zustände in der Landwirtschaft und möglichst dazu bewegt wird, ihr Konsumverhalten zu ändern. Auch die Politik muss immer wieder aufgefordert werden, die Gesetze im Sinne von mehr Tier- und Umweltschutz zu verbessern. Selber halte ich fünf Schafe, die keinen Nutzen bringen brauchen, sondern nur zum Liebhaben da sind. Sie beweisen mir immer wieder, dass sogenannte „Nutztiere" wunderbare Freunde sein können, ähnlich wie Haustiere und eine große Bereicherung für uns Menschen! Deshalb schätze ich nicht nur (gute) Bauernhöfe, sondern besonders auch Hobbyhaltungen und Lebenshöfe, wo Tiere geliebt werden und ohne etwas leisten zu müssen, alt werden dürfen."

 



 

"Veganismus ist für mich keine Ernährungsweise, sondern eine neue Menschenrechtsbewegung. Wer Tiere achtet und vegan lebt, kann weder einem Menschen etwas antun, noch kann er Kriege führen."

Petra Kletzander