Aktuelles zum Protest gegen Tierversuche findet ihr hier: https://www.menschfairtier.de/tierversuche/


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Offener Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Cem Özdemir und weitere Empfänger

Wie die meisten unter uns schon erfahren haben, beinhaltet der Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/ Die Grünen und der CDU, Veränderungen für das Amt der Landestierschutzbeauftragten Julia Stubenbord. Die Art und Weise der Formulierung des Koalitionsvertrags lässt uns befürchten, dass die Landestierschutzbeauftragte für Baden-Württemberg ähnlich in ihren Befugnissen eingeschränkt werden soll, wie es im Bund und nun auch in Berlin geschehen ist.

 

Unser Vorstandsmitglied Susanne hat diesen offenen Brief formuliert, der heute an den Ministerpräsidenten und andere versendet worden ist.

 

 

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Dieser offene Brief richtet sich an Minister Hagel und Ministerin Gentges. Herr Hagel von der CDU hat im Wahlkampf darüber gesprochen, die Unabhängigkeit der Landestierschutzbeauftragten zu erhalten.
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Was der Wal uns sagen sollte

Wir wissen nicht 100 %ig, ob der Buckelwal unser Buckelwal ist, der am Ende vor der Insel Poel auf einer Sandbank festgesessen war, nach seiner Freilassung keine 14 Tage später an der dänischen Insel Anholt verstorben an den Strand gespült wurde. Eine gesonderte DNA-Untersuchung steht noch aus.

 

Alle sogenannten Experten fühlen sich bestätigt. Recht haben sie dennoch nicht.

 

Es war richtig, den Wal „Timmy/Hope“ in seine heimischen Gewässer zu bringen. Die Alternative wäre gewesen, ihm weitere Wochen zuzuschauen, wie er langsam von Möwen zerfressen wird, wie er unter Sonnenbrand leidet, um es genau zu sagen, unter großen Schmerzen dort verstirbt. Und genau das wäre geschehen. Es wäre das gewesen, was die Experten und Herr Backhaus, inklusive Greenpeace und Sea Shepherd, in „Würde sterben lassen“ nennen.

 

Allein um das Wie und warum es so lange gedauert hat, darf man streiten. Es gab sehr gute Konzepte und Vorschläge zur Rettung des Wals, die alle vom Ministerium des Herrn Backhaus ablehnt worden sind. Dieses Ministerium und deren Veterinärämter, die alle kein Problem damit haben, andere Säugetiere auf lange Transporte unter den schlimmsten Umständen zuzulassen, verlangten eine Zusicherung nach der anderen. Verlangten ohne Ende Stellungnahmen. Alles deutete darauf hin, dass die Rettung eines Wildtiers massiv behindert, wenn nicht verhindert werden sollte.

 

Alles Gerede von „Natur“ ist einfach nicht korrekt!

 

Egal, warum auch immer dieses Tier und so viele andere Wale und Delfine, sowie Vögel, Schildkröten, Robben und Fische gestorben sind, es ist die Schuld des Menschen. Die Gründe können vielfältiger Natur sein. Ganz vorn steht der Fischfang. Allein vor der Küste Frankreichs sterben 1000 Delfine jedes Jahr als Beifang in Fischernetzen. Allein in der Ostsee sterben jährlich 900 Schweinswale, bedingt durch Stellnetze, die zum Fischfang ausgelegt werden.

 

Bis dato sind 9 Großwale an der dänischen Küste angelandet. 8 Pottwale und 1 Buckelwal. Das ist alles keine Kleinigkeit.

 

An der Westküste der USA, Washington State, sind bis jetzt 21 Grauwale verhungert angespült worden.

 

Eine isolierte Gruppe Pottwale vor Dominica gilt als akut bedroht.

 

Die Southern Resident Orca, eine ortsansässige Gruppe Orcas, die an der US-amerikanischen Westküste und der kanadischen Westküste sind vom Aussterben bedroht, weil deren Nahrung durch Dämme der Lachsführenden Flüsse behindert werden.

 

Buckelwal „Timmy/Hope“ ist also kein isoliertes Problem, sondern eines, dass wir Menschen verursachen. Und an uns liegt es, daran etwas zu ändern.

 

Anfangen kann ein jeder bei sich selbst. Wird kein Fisch mehr gegessen, wird nicht mehr gefischt.

 

Die Gründe für das Sterben der Wale sind

 

·         Schiffskollisionen

 

·         Geisternetze

 

·         Lärm, durch Off-Shore Windkrafträder, durch Schiffe, durch U-Boote, seismologische Untersuchungen, Ölförderung

 

·         Klimawandel

 

·         Krillfischerei in den Futtergründen der Großwale

 

·         Beifang

 

 

 

Durch „Timmy/Hope“ wurde dies endlich einmal ein Thema und es wurde besprochen. Durch „Timmy/Hope“ wurde auch deutlich, was wir in Deutschland für ein Problem mit dem Tierschutz haben. Wie widersinnig und widersprüchlich Gesetzgebung und behördliche Vorschriften sind.

 

Wir wissen nicht, warum und woran der Wal letztendlich verstarb, wenn es denn „unser“ Wal war. War es ein abgeschlucktes Netz? Lag die Schuld bei denen, die für seinen wochenlangen Verbleib auf den Sandbänken der Ostsee verantwortlich waren? Ist das rohe und brutale Abladen des Wals am Skagerrak schuld? Oder eine Schiffskollision nach der Freilassung?

 

Wir verstehen, dass die Menschen ein Happy End brauchen. Es gibt so vieles in unserer Welt, das kompliziert und durch uns nicht beeinflussbar ist. Was unser alltägliches Leben aber stark in Mitleidenschaft zieht. Wie diese völlig unsinnigen Kriege durch Russland und die USA, die uns alle in eine Inflation stürzen. Wir verstehen den Wunsch nach einem bisschen heile Welt durchaus.

 

Aber sollte die DNA - Probe ergeben, dass es tatsächlich „Timmy/Hope“ ist, der verstorben angespült wurde, so könnte es dennoch durchaus ein Happy End geben. Für die Wale. Die Meere und alle maritimen Lebewesen. Wenn der Mensch und damit wir alle begreifen, was wir dafür tun können, dass keine weiteren Wale durch Stell -und Geisternetze stranden und versterben. Wenn das das Ergebnis wäre, dann ist „Timmy/Hope“ nicht umsonst gestorben. Dann gibt es echtes Happy End.

 

 

 

Wie wir jetzt erfahren haben, soll der Kadaver des Wals geborgen werden, um Untersuchungen anzustellen. Wir werden gespannt darauf warten, wie diese Nekropsie und Pathologie dann ausschauen. Schließlich ist die Verwesung des Wals schon sehr weit fortgeschritten. Schäden an den Organen durch zu langes liegen lassen dürften kaum mehr gesichert verifiziert werden können. Allein ein verschlucktes Netz oder gar Brüche der Flossen und der Wirbelsäule könnten gesichert festgestellt werden.

 

 

 

Wir möchten euch dringend bitten, von Beleidigungen und Drohungen gegen die Mannschaften der Schiffe abzusehen. Das hilft niemanden, am wenigsten dem Wal, der uns eine Mahnung sein sollte.

 

Eine Mahnung, wie wir mit dem Leben auf der Erde umgehen und mit unserer Erde selbst.
Zum Schluss empfehle ich euch noch ein absolut hörenswertes Video. Ein Interview von #whatheheck mit Herrn Stelzes aus Österreich, der den gesamten Fall sehr gut analysiert.

 

Und noch einige Quellnachweise, die belegen, dass ich euch nichts erzähle, was ich mir aus den Fingern gesogen habe.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Erfahren neuer Erkenntnisse.

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=8cSqjjoSiSg&t=454s

 

https://www.pottwale.de/meer/drama-um-pottwal-population-vor-dominica/

 

schon älter:

 

https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/artenschutz/grauwale-wandern-weit/

 

https://www.fox13seattle.com/news/21st-wa-gray-whale-death?l

 

https://www.delphinschutz.org/delfine/selten-bedroht/southern-residents/

 

 

 

https://www.fr.de/zukunft/storys/umweltschutz/taeglich-sterben-dutzende-wale-durch-schiffskollisionen-ki-soll-helfen-94293091.html

 

 

 

Anmerkung: auf die durch die Rederei und deren Anwälte erhoben Vorwürfe gegen unser Vorstandsmitglied Kirsten Tönnies gehe ich jetzt nicht ein. Das holen wir nach, sobald es einen Anlass dazu geben sollte.

 

 


Tierschutzgottesdienst am 10. Mai 26 in der Katholischen Kirche in Bondorf

Am Sonntag, 10.Mai 2026 wurde in der Katholischen Kirche in Bondorf bei Herrenberg in Mitwirkung von mensch fair tier e.V. der Tierschutzgottesdienst „Ich bin eine Taube“ veranstaltet.

 

Zusammen mit der federführend agierenden Pastoralreferentin Angela Achi  haben unsere Vereinsmitglieder Petra Kletzander, Siegfried Egeler und Susanne Kirn-Egeler den Gottesdienst geplant und durchgeführt.

 

Die Idee zu diesem Gottesdienst entstand im Hintergrund einer breiten Diskussion um die Not und um das Füttern von den Tauben in der Kernstadt  Herrenbergs (auch der Gäubote Herrenberg berichtete und veröffentlichte dazu Leserbriefe).

 

Mit Erlaubnis von Frau Achi dürfen wir an dieser Stelle aus ihrer Predigt zitieren:

 

Zunächst hob Frau Achi hob hervor, dass „ die Tauben in unserem Umfeld wenig Erfreuliches“ erleben, beispielweise werden sie „Ratten der Lüfte“ genannt…“

 

Dabei sind wir als Menschen an  dieser Entwicklung selbst schuld, so Achi: „Ursprünglich gab es die Felsentauben, die Wildform der heutigen Tauben. Diese hat der Mensch sich domestiziert, um sie nutzen zu können. Man hat Tauben zu Brieftauben herangezüchtet, hat sie in Privathaushalten in Volieren gehalten als Nahrungsquelle und sogar das Gefieder wurde zu Dünger verarbeitet. … Sie vermehrten sich, bis es eben zu viele wurden.“

 

 

 

Frau Achi führte an, dass das Christentum allerdings die Taube doch auch ganz anders kennt: „Die Taube steht symbolisch für den Frieden. Die berühmte gezeichnete Taube von Picasso aus dem Jahr 1949 ist zum Friedenssymbol geworden, sogar zum Symbol für die Friedensbewegung. … Und ein weiteres Symbol der Taube finden wie in der Bibel: die Taube steht symbolisch für den Heiligen Geist. …  Im Evangelium haben wir gehört, wie bei der Taufe Jesu im Jordan der Heilige Geist wie eine Taube auf ihn herabkommt und eine Stimme aus dem Himmel spricht: DU bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden..“

 

 

 

Wir Menschen verwenden die Taube als Symbol für die Liebe, so Ach, aber:  „Wenn an Hochzeiten ein Pärchen weißer Tauben in die Luft gelassen wird, soll das die Liebe zwischen den Brautleuten symbolisieren. Leider wird dabei nicht bedacht, was aus den beiden Tieren wird, die es nicht gelernt haben, sich in freier Wildbahn zurechtzufinden, sich zu ernähren und zu schützen. In der Regel sterben die Tiere. … Dabei steht die Taube als Symbol für den Heiligen Geist doch gerade für Leben.“

 

 

 

Abschließender Apell von Pastoralreferentin Angela Achi: „Die Tauben haben wir uns domestiziert. Wir haben sie uns zu eigen gemacht, haben sie zum Symbol gemacht, haben sie als Nahrung und Nachrichtenüberbringer verwendet. Jetzt ist es an uns, sie zu bewahren. Sie in Städten und Gemeinden artgerecht zu füttern, artgerecht zu halten in einem Taubenschlag und in der Bevölkerung auf den Schutz des Tieres aufmerksam zu machen. So erhält auch die Taube nicht Bekämpfung, sondern Begleitung. Amen.“

 

Übrigens:

 

Während des Gottesdienstes wurde das eindrückliche, berührende  Lied „Ich bin eine Taube“ der Liedermacherin NETTE – dankenswerterweise mit deren ausdrücklicher Erlaubnis – abgespielt. Liedermacherin NETTE https://youtube.com/watch?v=jn5k1Sy38hA&si=VSGUYGa254Jl1mO5

 

 

 

 


Mitgliedergespräch mit Kirsten zu ihrem Einsatz an der Ostsee und bei der Freisetzung des Wals "Timmy/Hope"

In einem kurzfristig angesetzten Meeting einiger Mitglieder und Kirsten Tönnies (Vorstandsmitglied/2. Vorsitzende) stellte sich Kirsten unseren Fragen. Viele Interviews und einen sehr umfangreichen Podcast gab es inzwischen schon. Unser Anliegen war es, nicht nur die teils tierschutzwidrigen Umstände des Wals an der Ostsee zu beleuchten, sondern auch eine Brücke zu bauen zu den Tieren, die sonst nur als Zahlen, aber nicht als Tierpersönlichkeit in Erscheinung treten, wie es beim Wal "Timmy" war.

Ganz besonders absurd wird es, wenn Experten zu Wort kommen, die einerseits Delphinarien für gut befinden, in dem Delfine ihr ganzes leben zubringen müssen, sich andererseits aber kritisch zu dem Transport mit der Barge auseinandergesetzt haben. Von unzulässiger Lärmbelastung wurde da gesprochen. Der Schiffsverkehr wurde dabei genauso ignoriert und außer Acht gelassen, wie die Tatsache, dass der Wal nur kurzfristig dem Transport ausgesetzt war. Es ging darum, sein Leben zu retten und ihn nicht dem sicheren Tod zu überlassen, der noch viele Wochen hätte dauern können.

Bis auf Robert Marc Lehmnann, hat nicht ein einziger Experte zugegeben, sich geirrt zu haben. Nur Fabian Ritter gab zu, dass diese "Strandungen" ungewöhnlich waren.

Dabei ist der Wal nicht gestrandet, sondern er saß auf Sandbänken fest. Die Ostsee ist teilweise sehr flach und hat nur ausgewiesene Fahrrinnen. Deshalb war die Idee RMLs, den Wal zu guiden (leiten/führen), auch die richtige.

Wir sind froh, dass der Wal eine Chance bekommen hat. Das war wichtig und so richtig. 

Dieser Fall hat mal wieder gezeigt, dass wir uns auf solche Fälle einstellen müssen. Was nämlich gar nicht geht, ist, diese Tiere einfach sterben zu lassen. Das ist nicht nur ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Buckelwale sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt.

Deutschland und der Wal

Meinungsbeitrag von Angelika Rimbach
Dass ein Wal sich in die Ostsee verirrt, ist erstmal nichts Ungewöhnliches. Meist finden sie auch allein wieder heraus, aber nicht der Buckelwal, der zunächst für einen Finnwal gehalten wurde und dann später den Namen Hope oder Timmy bekam.
Der Buckelwal war in einem Stellnetz verfangen. Die Crew von Sea Shepherd machte sich auf den Weg, um den Wal vom Netz zu befreien. Das dauerte einige Tage. Später strandete der Wal, zuerst am Timmendorfer Strand.
Schnell waren die Experten da und erklärten den Wal zu einem Todeskandidaten. Etwas vorschnell, denn nach fast 2 Monaten in der Ostsee war der Wal immer noch nicht tot.
Robert Marc Lehmann fuhr an die Ostsee und er war der Einzige, der die Lage des Wals vernünftig eingeschätzt hat. Und hätten sich nicht Politiker und „Experten“ gleichermaßen unangebracht eingemischt, wäre der Wal lange vor seinem Abtransport wieder in heimischen Gewässern gewesen.
Was danach begann, war eine unfassbare Kampagne gegen Robert Marc Lehmann. Es wurde gelogen, gedroht, die Medien hinzugezogen. Sogar die seriösen Medien ließen sich nicht lumpen und ließen an Robert Marc Lehmann kein gutes Haar.
RLM wurde mit Hassnachrichten überschüttet, Beleidigungen, Morddrohungen.
Irgendwie erinnert mich das an Robert Habeck. Nur ihm bescheinigte man am Ende mehr Kompetenz und die Wirtschaft wünscht sich ihn zurück. Nicht nur, möchte ich anmerken.
Die prekäre Situation des Tieres aber machte es offenbar. Tierschutz ist in Deutschland nicht erwünscht und wird von allen Seiten behindert.
Und die Medien und manche Experten tun ihr übriges dazu, dass sich Deutschland mal wieder in zwei Lager spaltet. Die einen wollen den Wal retten, die anderen wollen ihn sterben lassen, ein ikonisches Lebewesen. Einen Buckelwal.
Die einzige richtige Diskussion, die durch Experten und ebenso durch die Medien verhindert wurde, war: Es muss sich etwas ändern in unseren Meeren und es muss sich etwas ändern in Bezug auf unseren Umgang mit anderen Lebewesen. Aber das genau wurde nur am Rande erwähnt. Sea Shepherd brachte es zur Sprache, allerdings dann ohne großes Publikum, sondern in einem Influencer Video. Dr. Kirsten Tönnies versuchte bei fast jedem Interview den Focus auf den Tierschutz zu legen, was für ein Irrsinn in Deutschland möglich ist.
Während Schweinen, Rindern, Hühnern, Mastkaninchen, Puten, Enten, Schafen und Ziegen permanent Leiden, Schmerzen und Schäden zugefügt werden, muss für die Rettung eines Wildtieres ein Antrag nach dem anderen geschrieben werden, der dann genehmigt werden muss, oder wie im Fall des Wals, geduldet wurde.
Genau nach Trump‘scher Manier, die da lautet, „floading the scene with shit“, gingen die Medien und manche „Experten“, die sowieso jeden Tierschutz kritisieren, auf Dr. Kirsten Tönnies los. Der Name unserer Vorsitzenden wurde zumindest als einziger ständig genannt.
Sie war auch nicht da als Walexpertin. Sie war dort, um die Einhaltung des Tierschutzgesetzes zu gewährleisten
If there is life, there is a chance.
Wäre der Wal wirklich so schwer krank gewesen, wie von Seiten der Experten gesagt wurde, wäre er innerhalb von einigen Tagen verendet. Stattdessen aber zeigte er, dass er leben will.
Und ich weiß nicht, was die Menschen daran hindert, diese Tatsache anzuerkennen, stattdessen wird davon gesprochen, das Tier würde gequält.
Und wieder: Die Quälerei begann nicht durch die, die ihn retten wollen. Die Quälerei begann durch unseren Umgang mit dem Meer, mit dem exorbitanten Fischfang, der Nachlässigkeit, mit der Fischer ihre Netze im Meer zurücklassen. Die Quälerei beginnt mit dem Fischfilet auf dem Teller und dem Fischbrötchen.
Aber darüber möchten wir nicht sprechen. Hierzulande regt man sich lieber über Menschen auf, die mit Empathie und Herz versuchen, einem Tier das Überleben zu ermöglichen. Vielleicht lässt sich dann leichter fallen, bei der nächsten Mahlzeit Fischstäbchen, nicht an den Wal zu denken, den man lieber hätte verrecken lassen.

Offenen Brief im Anhang mit dem Betreff: Tierschutz ist Menschenschutz -Tierschutz und Tierschutzbildung in den Koalitionsvertrag 2026!

Brief an die Koalitionspartner für die baden-württembergische Landesregierung

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mensch fair tier e.V.;Offener Brief; Tie
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Unsere Fragen an die Politik zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

mensch fair tier e.V. hat anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 Fragen zum Thema Tierschutz an die kandidierenden Politiker:innen gestellt.

Das Ergebnis unserer Umfragen stellen wir euch hier vor.

 

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Und wieder ein Kapitel aus der Märchen Saga: Landwirte und das Tierwohl:
⚖️ Urteil nach Kontrolle: 6.000 € Geldstrafe für Landwirt
Was Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes bei einer unangekündigten Kontrolle in Holtriem (Landkreis Wittmund) vorfanden, war erschütternd: Eine Kuh litt unter eitrigen Entzündungen, war abgemagert und musste noch während der Prüfung eingeschläfert werden.
Das Amtsgericht Wittmund hat den Landwirt nun wegen quälerischer Tiermisshandlung zu einer Geldstrafe von knapp 6.000 Euro verurteilt. Obwohl der Mann angab, das Tier selbst mit Salben behandelt zu haben, fehlte jede professionelle tierärztliche Hilfe – die Kuh litt laut Gutachten über drei Wochen lang unter massiven Schmerzen.
Besonders brisant: Der Betrieb war bereits 2022 und 2023 durch kranke Tiere bei Kontrollen negativ aufgefallen.
Die wichtigsten Stichworte zum Fall:
📍 Ort: Holtriem / Amtsgericht Wittmund
🐄 Vorfall: Schwer kranke, abgemagerte Kuh bei unangekündigter Kontrolle entdeckt.
👨‍⚖️ Urteil: 90 Tagessätze (ca. 6.000 €) wegen Tierquälerei.
🔍 Hintergrund: Veterinäramt Jade-Weser führte 2025 insgesamt 966 Kontrollen durch.
🚫 Konsequenz: Bei wiederholten Verstößen drohen – wie in einem ähnlichen Fall in Friesland – Tierhaltungsverbote und Bestandsauflösungen.
Tierschutz ist kein optionales Extra, sondern gesetzliche Pflicht!


Interview mit unserer 2. Vorsitzenden Dr. Kirsten Tönnies in der Fach-Zeitschrift "Der Hund"

Dr. Kirsten Tönnies, unsere 2. Vorsitzende im Gespräch zum illegalen Welpenhandel.  

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DERHUND_Interview-Illegaler-Welpenhandel
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Demo gegen Tiertransporte in Aurich am 11.05.2024

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Einladung av f 11.5.24.pdf
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Unser Vorschlag zum Referentenentwurf Tierschutzgesetz

Wie wahrscheinlich viele von euch mitbekommen haben, hat das BMEL auf seiner Webseite den Referentenentwurf zum neuen Tierschutzgesetz veröffentlicht.

 

Den Vereinen und Verbänden wurde Gelegenheit eingeräumt, sich bis zum 1. März 2024 dazu zu äußern. 

 

Wir stellen euch hier den Vorschlag vor, den wir vorgelegt haben.

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Unser Vorschlag zum Referentenentwurf Ti
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Die Lust am Fleischessen

Unsere 1. Vorsitzende Petra Kletzander hat sich über einen Beitrag aus der Fassnachts-Sendung von Konstanz ziemlich aufgeregt.

 

Da zelebriert ein Bütten-Redner in der Rolle eines „Metzgers", die Lust am Fleischessen und wie beglückend es doch sei, das Schweinchen zu zerlegen.

 

Petra wurde deshalb in einem Presseartikel der Stuttgarter Nachrichten zitiert, und sie durfte ihrem Ärger „Luft" machen.  Aber lest selbst!

 



Was in der Genehmigungspraxis von Tierversuchen schief läuft

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Offener-Brief_Kommisionsberufung_RP-Tueb
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Gesprächsabend zum Thema TIERVERSUCHE am 14.November 2023

 

Ein interessanter Termin zum Thema Tierversuche findet am 14. November 2023
von 20.00 Bis 22.00 Uhr am Campus Riedberg in Frankfurt am Main statt, online-Teilnahme ist möglich.

 



Treffen des "Tierschutznetzwerkes Kräfte bündeln" in Hannover

 

Am 04.11.23 trafen sich viele Vertreter des Tierschutznetzwerks Kräfte bündeln in Hannover. mensch fair tier e.V. war ebenfalls vor Ort.

 

Gemeinsam suchte man nach Wegen, Tierschutz mehr voran zu bringen. Man ist sich einig, dass gegen das Leiden der Tiere zu langsam und zu wenig getan wird. Viele Tierschützer fühlen sich ohnmächtig und sind teils verwzeifelt oder wütend in Anbetracht der staatlich legaisierten Qualen, die Hunderte Millionen von Tieren täglich ununterbrochen erdulden müssen.

Ein Vorschlag lautet, dass man vielleicht das Leiden der empathischen Menschen mehr betonen müsste?


Gespräch mit der Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari

Foto: BMEL

Frau Kari ist die erste Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz. Sie wird einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Tierschutzes sowie zur Förderung des Austausches zwischen Bund, Ländern und Verbänden im Tierschutzbereich leisten.

 

Für uns als Bündnis Grund genug, das Gespräch mit Frau Kari zu suchen. Wir wollten zur Ernennung gratulieren und unsere Unterstützung bei den vielen Themen und Fragen zum Tierschutz anbieten. Daher hat es uns riesig gefreut, als wir die Zusage erhielten und Frau Kari bereit war mit uns zu reden.

 

In dieser Woche war es dann so weit. In einem mehr als zweistündigen Gespräch haben wir uns ausgetauscht zu verschiedenen Themen. Es ging u.a. um Tiertransporte in EU-Dritt-Staaten (exemplarisch Landkreis Aurich/Ostfriesland), Kälbertransporte, die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT), sowie ein Kupier Verbot für z.B. Jagdhunde und Ferkel.

 

Da Frau Kari selbst Tierärztin ist, war ein Schwerpunkt des Gesprächs die problematische Rolle der Tierärzte als Systemschützer. Wir sehen hier speziell Punkte, bei denen angesetzt werden muss. Denn es ist so, dass eigentlich jegliche Form der Tierhaltung in Deutschland durch den „Flaschenhals“ der tierärztlichen Kontrolle muss. Auch die Besetzung der verschiedenen Gremien stellt einen wichtigen Aspekt dar, da es hier keine Parität gibt. Diesen Aspekt werden wir hoffentlich in folgenden Gesprächen betrachten können.

 

Unser Fazit: Der Tierschutz in Deutschland hat mit der Ernennung von Frau Kari eine wichtige und starke Stimme „ganz oben“ erhalten. So haben wir Frau Kari kennengelernt und wahrgenommen.

 

Wir freuen uns auf künftige Gespräche und werden gerne unterstützen, wo wir können. Das sind wir den Tieren schuldig!



Vortrag von Dr. Kirsten Tönnies

Vortrag unserer stellv. Vorstandsvorsitzenden Dr. Kirsten Tönnies zur 9. Verleihung des Peter-Singer-Preises am 01.07.2023 in Berlin, Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e.V.


Tierschutzbeauftragte fordert Untersuchung durch Senat

Nicht nur bei Tiertransporten in Drittstaaten versagen die Gesetze oder werden nicht beachtet, auch bei Millionen von Tierversuchen versagen die Regelungen oder werden bewusst umgangen. Und die Tiere sind für die Öffentlichkeit „unsichtbar“, da sie in Laboren vor sich hinvegetieren und am Ende ihrer „Aus“-Nutzung getötet werden.



„Wir lieben die Tiere, die aus der Dose leben ohne uns zu fragen,

welche Tiere dafür in die Dose kommen.“

Peter Josef Hinger

Wie wahrscheinlich viele von euch mitbekommen haben, hat das BMEL auf seiner Webseite den Referentenentwurf zum neuen Tierschutzgesetz veröffentlicht.

 

Den Vereinen und Verbänden wurde Gelegenheit eingeräumt, sich bis zum 1. März 2024 dazu zu äußern. 

 

Wir stellen euch hier den Vorschlag vor, den wir vorgelegt haben.