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Mahnwache in Rottenburg am 07.12.19

 

Am Samstag haben wir in Rottenburg am Neckar am Eugen-Bolz-Platz 1 vor dem Bischofsitz von 11 bis 13.30 Uhr unsere Mahnwache abgehalten mit dem Titel:

 

„Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir!" (Papst Franziskus) - Mahn-wache für die Würde des Tieres und für eine zeitgemäße christliche Tierethik!

 

Papst Franziskus nennt sich nach Franziskus von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere. Rainer Hagencord schreibt in seinem Buch „Gott und die Tiere“ (Ausgabe 2018), über die Enzyklika „Laudato si“ (2015) von Papst Franziskus, dass diese Schrift „dem Namen von Papst Franziskus alle Ehre“ macht. Der Papst erteilt in dieser Enzyklika einem vermeintlich biblisch begründeten Anthropozentrismus eine deutliche Abfuhr: „Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir. Doch alle gehen mit uns … auf das gemeinsame Ziel zu, das Gott ist, in einer transzendenten Fülle, wo der auferstandene Christus alles umgreift und erleuchtet" (Laudato si, 83).   An anderer Stelle schreibt der Papst: „Da alle Geschöpfe miteinander verbunden sind, muss jedes mit Liebe und Bewunderung gewürdigt werden…“ (ebenda, 42).

 

Aus Bewunderung für den Mönch Franziskus von Assisi haben wir bei der Mahnwache Mönchskostüme getragen. Im Trubel des „eifrigen Weihnachtskonsumierens“ wollten wir auf die Situation der vergessenen sogenannten „Nutztiere“ aufmerksam machen, welche in industrieller Tierhaltung, auf grausamen Tiertransporten und in Schlachthöfen entsetzlich leiden müssen.

 

Herr Monsignore Kiebler, den wir als Dompfarrer von St. Martin vorab zur Mahnwache eingeladen haben, hat uns erfreulicherweise im Gegenzug zu einem Gespräch eingeladen und uns einen Gottesdienst für diese „vergessenen Tiere“ vorgeschlagen. Herrn Monsignore haben wirdas Buch von Prof. Dr. theol. Kurt Remele „Die Würde des Tieres ist unantastbar – Eine zeitgemäße christliche Tierethik“ als Geschenk zukommen lassen. Das Buch „Gott und die Tiere“ von Hagencord haben wir dem Bischof Dr. Fürst geschenkt.

 

Froh waren wir heute über unseren großen Schirm, der uns immer wieder vor durchziehenden Regenschauern schützte.

 

Am Freitag, 03. Januar 2020 werden wir diese Mahnwache am Dom St. Martin in Rottenburg wiederholen, vielleicht blinzelt uns da ja wieder die Sonne zu! Wir geben den Tieren eine Stimme!

 

Petra, Michelle, Siegfried, Annette und Susanne

 


Mahnwache vor dem LWM in Hannover am 02.12.19

Heute vor dem Landwirtschaftsministerium, ohne Begrüßung durch die Ministerin oder die Pressesprecherin. Dafür aber per Mail folgende Reaktion (keine direkte Antwort) auf die Frage, ob das Ministerium als zuständige Aufsichtsbehörde nach dem Ergebnis der Polizeikontrollen (agragheute, Bericht vom 21.11.2019) das Handeln der Amtsveterinäre bei der Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer nunmehr engmaschiger kontrolliert:
„... besten Dank für Ihre Mail. Gerne nehmen wir auch Ihre jüngsten Einlassungen zur Kenntnis. In den vergangenen Monaten hatten wir uns ja bereits mehrfach intensiv zum Thema ausgetauscht. Viele Grüße aus dem ML".
Den Menschen vor Ort, die wir auf unser Anliegen aufmerksam machen, raten wir immer wieder, das Gespräch mit dem jeweiligen Wahlkreisabgeordneten zu suchen und auf die Qualen der Tiere bei Langstreckentransporten, insbesondere in Drittländer, hinzuweisen. Das möchten wir Euch auf diesem Wege auch raten.

Rechtswidrige Qualhaltung von Sauen                     Offener Brief an Frau Klöckner vom 20.11.19

Am 23.11.19 berichtete die NOZ darüber. Vielen Dank!

zum Artikel ->


Mahnwache in Hannover am 18.11.19

Trotz des ungemütlichen Wetters, hielten wir auch diesen Montag unsere Mahnwache für die Tiere vor dem Nds. Landwirtschaftsministerium ab.
Nach dem letzten Antwortschreiben aus dem Ministerium haben wir uns weitere Fragen erspart. Offensichtlich gibt es ja „keinen fachlichen Grund, Tiertransporte in Drittländer auszusetzen" und auch „keine Veranlassung, die Glaubwürdigkeit des Berufstandes der Transporteure grundsätzlich infrage zu stellen".
Wie den letzten Berichten zu unseren Mahnwachen zu entnehmen ist, haben wir oft genug auf die Missstände und auch die unser Meinung nach verfehlte Rechtsauslegung hingewiesen. Von dem kranken System mal ganz zu schweigen. Es prallt einfach an der Ministerin ab. 
Warum auch nicht? Die Mehrheit der Mitglieder der Landesregierung und des Landtages sind sich einig und sitzen in den Ministerien und im Landtag. Wir stehen nur davor.
Auch am 02. Dezember wieder!

Gespräch im Landwirtschaftsministerium BaWü

 Conny, Petra, Gudrun, Frau Leukhardt, Dr. Stetter (von links)

Am 11.11.2019 hatten wir einen Termin mit Frau Anne-Katrin Leukhardt (Ministerialdirigentin) und Frau Dr. Stetter (Veterinärin und zuständig für Tierschutz und Tiergesundheit). Unser Hauptthema waren die Tiertransporte in Drittstaaten. 


Mahnwache in Tübingen am Reformationstag

Am Reformationstag  2019 haben wir unsere Mahnwache unter dem Titel Kirche braucht Reformation! Thesen zur Würde des Tieres in der Kirche  vor der Stiftskirche in Tübingen abgehalten. Dazu hatten wir am 9. September 2019 bereits Vertreter*innen der Ev. Kirchengemeinde Tübingen eingeladen. Wir wollten vor Ort den Kirchenvertreter*innen gerne unsere Thesen zur Würde des Tieres in der Kirche"  sowie das Buch von Seidel /Dietrich  „An der Seite der Tiere - Christsein und ein neuer Umgang mit der Kreatur" überreichen. Außerdem hätten wir uns gerne mit den Kirchenvertreter*innen über den  EKD Text 133 „Nutztier und Mitgeschöpf! Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht" (von Sept. 2019) ausgetauscht.

 

Ermutigt durch die Mahnwache  am 29. 10. 2019 vor dem  Ev. Oberkirchenrat Stuttgart, welche dort auf große Resonanz gestoßen ist, waren wir gespannt auf den Austausch mit Tübinger Kirchenvertreter*innen. Leider hat von diesen niemand den Weg zu unserer Mahnwache gefunden.

 

Kernforderungen im EKD Text 133 sind u.a. (S. 128 ff):  Eine umfassenden Strategie zur Verbesserung der Situation der Nutztierhaltung in Deutschland; die Beendigung von Lebendtiertransporten in das außereuropäische Ausland;  die Verankerung von Tierwohlzielen und Tierwohlmaßnahmen bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP).  

 

Hinsichtlich ihrer Kernforderungen möchte die Ev. Kirche als „Mahner, Mittler und Motor gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen Partnern zum kulturellen Transformationsprozess in Richtung einer nachhaltigen Nutztierethik und eines maßvollen Fleischkonsums beitragen..." (S. 134 ebenda).

 

Sind wir als Bürgerbündnis nicht auch ein „zivilgesellschaftlicher Partner" für die Kirche in Tübingen? Wir sind ein Bündnis unabhängiger Bürger, deren Hauptziel es ist, die tierquälerische Massentierhaltung, die grausamen Lebendtier- transporte in EU und Drittländer und die grausamen Zustände in der industriellen Tierhaltung und in Schlachthöfen zu beenden,

 

Desweiteren steht auf S. 134:  „Die Achtung der Würde des Tieres als Mitgeschöpf und eine Ethik des Genug, die tief in der christlichen Tradition verwurzelt sind, begründen das Engagement der evangelischen Kirche für eine nachhaltige Nutztierethik...".

 

Es wäre schön gewesen, wenn wir dieses Engagement von Seiten der Ev. Kirche in Tübingen auch erfahren hätten.  Gerne hätten wir uns über „die Achtung der Würde des Tieres als Mitgeschöpf"  ausgetauscht. Papier ist geduldig. Die von den Tieren tagtäglich erlebten grausamen Qualen und Leiden müssen sofort beendet werden! Die Kirche muss alle Geschöpfe Gottes schützen - jetzt!

 

Nun denn, am Ende der Mahnwache  hat „Martin Luther" das Geschenk von mensch fair tier in den Postkasten der Ev. Kirche in Tübingen gesteckt – zum gesegneten Gebrauch. Wir geben den Tieren eine Stimme!

 

Bedanken möchte ich mich noch bei unseren treuen Mitaktivist*innen Gudrun, Conny, Heiner, Christine, Hiltrud und Siegfried, die zum Erfolg der Mahnwache mit großem Engagement beitrugen.

 


Mahnwache in Stuttgart

Im Zuge des kommenden Reformationstages, haben wir heute schon, am 29. 10. 2019, unsere „Thesen zur Würde des Tieres in der Kirche" vor dem Sitz des Oberkirchenrates in Stuttgart, Gänsheidestr. 4, aufgestellt.

 

Erfreulicherweise besuchte uns gleich zu Beginn der Mahnwache der Oberkirchenrat Herr Prof. Dr. Ulrich Heckel vom Dezernat 1, der eigens wegen unserer Mahnwache an diesem Tage angereist ist.

 

Wir unterhielten uns unter anderem über den EKD Text 133 „Nutztier und Mitgeschöpf? Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht". Die Kirche hat sich seit 1991 sehr lange nicht mehr explizit zur christlichen Tierethik geäußert. Es ist an der Zeit, dass die Kirche sich laut in den Diskurs bezüglich des unvorstellbaren empathielosen  Umgangs mit den sogenannten „Nutz"-Tieren in unserer Gesellschaft einbringt und eindeutig Stellung für diese vom Menschen gequälten Mitgeschöpfe bezieht. Lange fand eine Verdinglichung der Tiere statt - „Nutztiere" wurden vor allem auf ihren ökonomischen Nutzen reduziert.

 

Das Impulspapier der Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung verspricht einiges – das aber endlich und zeitnah umgesetzt werden muss! Wir wollen die industriell bedingte Massentierquälerei nicht mehr!

 

Von uns Aktivist*nnen waren Conny Mertz-Bogen, Jutta Braun, Siegfried Egeler und Susanne Kirn-Egeler anwesend.

 

Herr Prof. Dr. Heckel zeigte sich sehr aufgeschlossen und interessiert am Tun von mensch fair tier, zumal auch er in diesem thematischen Bereich bei der Kirche tätig ist. Er war angetan von unserem Engangement und bedankte sich für unsere Mahnwache.

 

Wir übergaben ihm unsere Geschenke: Das Buch „An der Seite der Tiere – Christsein und ein neuer Umgang mit der Kreatur" von Seidel/ Dietrich sowie die „Thesen zur Würde des Tiers in der Kirche" und weiteres Infomaterial über unsere Arbeit für die Tiere. Wir bedanken uns herzlich für das gute Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Heckel. Aber – uns allen ist klar, dass etwas passieren muss und zwar bald, und nicht nur auf dem Papier sondern im konkreten Tun, in der konkreten Umsetzung des Textes 133 bezüglich eines tierleidfreien, wertschätzenden Umgangs mit der gequälten Kreatur! Wir würden uns freuen, wenn eine weitere Kooperation mit dem Oberkirchenrat aus dieser heutigen Begegnung entstehen würde.


Vorführung Dominion in Lörrach

Die Aufführung von DOMINION am 24. Oktober im Werkraum Schöpflin war ein voller Erfolg. 50 Interessierte / Besucher kamen. Von einem „schönen Abend“, kann man im Anbetracht des Filmes allerdings leider nicht sprechen. Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung.

 

Unser Gast, Maximilian Brandl (Cross Country Mountain Biker aus dem Nationalteam), wurde in einem Interview von Birgit Degenhardt (Werkraum Schöpflin) zu seinen Erfahrungen mit rein pflanzlicher Ernährung als Leistungssportler befragt. Auf die zum Teil – bewusst! - provokanten Fragen und Phrasen zur veganen Ernährung, ging er sehr souverän ein und beantwortete sie ehrlich und vor allem informativ. Vielen Dank, dass Du da warst, Max!

 

Auch möchten wir uns bei der Schöpflin-Stiftung sehr bedanken, die uns diesen wunderbaren und passenden Rahmen, inkl. Moderation, zur Verfügung gestellt hat. Sowie Susanne und Reimund Vogt von dem veganen Restaurant „Blume“ aus Kandern-Wollbach, die uns mit ihrem leckeren Catering unterstützt haben (es blieb nichts übrig – das sagt eigentlich alles...). Vielen Dank!


Erneute Mahnwache vor dem Landwirtschafts-ministerium in Niedersachsen am 21.10.2019

Im Rahmen unserer heutigen Mahnwache klärte uns ein Passant darüber auf, dass eh alles zu spät sei und u.a. Hannover in 12 Jahren im Meer versinken wird. Naja, in den verbleibenden 12 Jahren können wir ja noch versuchen, Tiertransporte in Drittländer zu stoppen. Wenn nicht wieder irgendwas Wichtiges dazwischen kommt.

 

Vertreterinnen des Ministeriums hatten heute jedenfalls keine Zeit für uns. Sie waren u.a. damit beschäftigt, sich auf die morgige Bauern-Demo vorzubereiten.
Dennoch: Wir konnten wirklich gute Gespräche mit den vorbeieilenden Passanten führen und auf die Notwendigkeit des friedlichen Widerstandes der Gesellschaft zur Verbesserung der Situation der Tiere hinweisen. Überrascht waren wir, dass ungefähr die Hälfte der von uns angesprochenen Personen, von den Vorkommnissen im LPT und der großen Demo in Hamburg nichts mitbekommen haben.
Deshalb unsere Bitte an Euch: Erzählt in Eurem Familien- und Freundeskreis davon, wie es den Tieren u.a. in Laboren und auf Tiertransporten ergeht.


Interview mit Simone Oppermann zum Thema Tiertransporte in Drittländer



Demo gegen Tiertransporte in München

ES WAR EINE MEGA VERANSTALTUNG - ALLEN TEILNEHMERN und BESUCHERN HERZLICHEN DANK !!!

 

am Samstag, 12.10.2019 von 11-16 h in München am Marienplatz 

 
u.a. mit:
Peter Hübner (Animals United)
Maribel Rico (Animals Angels)
Tilly Metz (MdEP)
Dr. vet. Rupert Ebner
Sandy Peng (VGT)
Stefan Eck (ehem. MdEP)
Daniela Böhm
Natascha Wenrich (mensch fair tier)
Annette Rudert
Trommlergruppe Drumadama

Verschiedene Tierschutz-/Tierrechtsorganisationen nahmen mit Informationsständen teil.

Demo gegen Tiertransporte in Offenburg

Am 05.10.19 - einen Tag nach dem internationalen WELTTIERSCHUTZTAG - haben wir in Offenburg auf einer friedlichen Kundgebung gegen die grausamen Tiertransporte demonstriert.

 



Mahnwachen in Herrenberg am 04.10.2019

 

Die MW am Welttierschutztag war ein Erfolg. Es freute uns, dass der Gäubote sich dafür interessierte, dass wir den Tieren - vor allem auch in der Kirche - eine Stimme geben möchten. Die Kirche muss sich die Kritik gefallen lassen, sehr lange schon dem anthropozentrischen Weltbild zu folgen, bei dem sich der Mensch als Mittelpunkt der Welt sieht, als Herr über Natur und Tiere. Dabei ist der Mensch dem ersten Schöpfungebericht nach (Gen. 1, 1-2,4) nur ein Teil der Schöpfung, und nicht deren "Krone", als die er sich gerne sieht. Die Tiere kommen in Predigten, Fürbitten, Segnungen in der Kirche in der Regel nicht vor.

Dagegen setzen wir ein anderes christliches Verständnis, zum Beispiel:

 

- Menschen und Tiere harren auf Erlösung (Römer 8, 18-25)

 

- das der Welt verkündete Heil gilt auch den Kreaturen (Markus 16, 15)

 

- Gottes vollendete Welt ist nicht ohne Tiere denkbar (Offenbarung 5,13)

 

Kirche muss Farbe bekennen, muss sich für die Schwächsten der Schwachen, nämlich für die geschundenen, benutzten, ausgebeuteten, gequälten Tiere der Agrarindustrie,  einsetzen. Kirche hat den Auftrag, Politik, Wirtschaft, Behörden, Justiz endlich konsequent in die Pflicht zu nehmen und auch auf den Verbraucher einzuwirken. Kirche muss endlich einen Systemwechsel unterstützen.

 

Mit den Worten des leider schon verstorbenen Herrn Prof. Dr. theol. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn wird die Notwendigkeit dieses Systemwechsels klar:

 

"Was wir heute erleben, ist ein mit dem Rechenstift ausgeklügeltes schreckliches Höllenspiel, in dem wir unsere Nutztiere in der Massentierhaltung zu Tiermaschinen herabstufen. Die Übermenge an Eiern, Fleisch und Butter, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften auf diese Weise produzieren, ist mit menschenunwürdiger Tierquälerei bezahlt. Gegenüber dieser überall straflos praktizierten Ungeheuerlichkeit liest sich Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben wie eine Botschaft von einem anderen Stern. Und eine Kirche, die zu dem allem schweigt, erklärt damit den Bankrott ihrer Barmherzigkeitspredigt!"

 

Leider aber kam kein Vertreter der Ev. Kirche Herrenberg zu unserer Mahnwache, um die Thesen und das Buchgeschenk von uns anzunehmen. Wir hatten am 7. September 2019 im Vorfeld das Dekanat angeschrieben,  über die Mahnwache informiert und dazu eingeladen. Ich habe angekündigt, ein Buch-Geschenk und die Thesen übereichen zu wollen. Leider hat nun doch kein Kirchenvertreter Zeit für uns - bzw. für die geschundenen Tiere, für die wir uns einsetzen -  gefunden.


Nichtsdestotrotz hat Susanne den Vertretern der Ev. Kirche Herrenberg die Thesen und das Buch "An der Seite der Tiere - Christsein und ein neuer Umgang mit der Kreatur"  von Ulrich Seidel und Hans-Eberhard Dietrich in den Briefkasten des Dekanats eingeworfen - zum gesegneten Gebrauch. Vielleicht bekommen wir diesbezüglich ja noch eine Rückmeldung. Zur Kooperation sind wir immer bereit.

 


„Die Tiere verlieren mit der Käfighaltung das letzte Quäntchen Respekt, dass wir ihnen bis dahin entgegenbrachten. Zwar wird Tierschutz in Deutschland groß geschrieben, doch beim Blick hinter die Kulissen der industriellen Tierpduktion stellt sich die Frage, ob wir uns da nicht etwas vormachen.“

Dirk Bach